Bogenbau

Sehnen- und Pfeilbau

Intuitives Schießen
... auch für Kinder

Bogenholz-Erkennung

... eine kleine Anmerkung zu den Kosten, Absagen etc. ...

 

Eine spannende Art ein Wochenende (Freitag bis Sonntag) zu verbringen:

Der Bogenbaukurs

Also... zu Beginn eines Bogenbaukurses gibt`s in der Regel bei uns erstmal `nen Café - mit ein bißchen Glück auch ein Stück Kuchen ...

dann beginnt die Arbeit:
Jede(r) fertigt eine Sehne im Flämischen Spleiß (hört sich schwieriger an, als es ist - wirklich!). Im Anschluß werden die Kerben für die Hartholz-Inlets in die Pfeilschäfte gesetzt und die Inlets mit Hautleim eingeklebt. Je nach Uhrzeit und Lust der Teilnehmer(innen) - und geplanter Abreisezeit am Sonntag - beginnen wir am Freitag Abend eventuell noch mit ersten Arbeiten am Bogen-Rücken.

Im Laufe des Freitags und Samstags gibt es die fachkundige Anleitung durch den Meister und der Umgang mit den (Spezial-)Werkzeugen wird erlernt. Nebenbei gibt es dann auch Infos über Holz-Eigenschaften, Lagerung, Geschichte des Bogenbaus, Anekdoten und vieles mehr.

Nach und nach nimmt der Bogen seine Gestalt an...

Der Samstag steht in der Regel im Zeichen des Tillerbretts. - Dem Bogen wird das Biegen beigebracht, denn das Holz weiß eigentlich noch gar nicht, daß es ein Bogen werden soll. - In Feinarbeit werden die beiden Wurfarme in Einklang gebracht.

Zur Entspannung wird zwischendurch an der Herstellung der Pfeile gearbeitet. Unter anderem bedingt durch die Trocknungszeiten des Hautleims verteilen wir die verschiedenen Arbeitsschritte auf alle drei Tage.

Am Sonntag-Vormittag werden die letzten Arbeiten am Bogen erledigt (Griff, usw.). Den größten Teil des Tages verbringen wir normalerweise in der Scheune beim Schießen. Ausgiebig wird dann das Schießen erklärt und so lange ausprobiert bis jeder seinen Stil gefunden hat - selbstverständlich mit dem selbstgebauten Bogen.

 

Mindest-Teilnehmerzahl pro Kurs ist bei uns eine Person (kein Witz!) - Maximum ist vier.
Der Kurs ist für die Kräfte und Ausdauer von halbwegs ausgewachsenen Menschen konzipiert ... das heißt für uns ab circa 16 Jahre - Kinderkurse bieten wir nicht an.

Kosten für Anfänger € 240,00 - gebaut wird ein Flachbogen (Esche mit Hickory im Rückenlaminat), Sehne, drei Pfeile.

Kosten für Fortgeschrittene € 290,00 - gebaut wird zum Beispiel ein englischer Langbogen, Sehne, drei Pfeile ... oder was auch immer als Sonderwunsch vereinbart wird.

Inzwischen haben wir einen Teil 2 des Fortgeschrittenen-Kurses, welcher individuell auf die Teilnehmer zugeschnitten wird. Grundvoraussetzung ist auf jeden Fall Vorerfahrung im Bogenbau! ... Nun - dieser Kurs dauert länger als 2 1/2 Tage und hat unter anderem auch einen Besuch im Wald bei lebendem Bogenholz zum Inhalt (wie erkenne ich die Bäume, welche heimischen Hölzer eignen sich, und so weiter). Weitere Inhalte könnte die Herstellung spezieller Pfeile sein (Flu-Flu`s, gespleißte Federn, super-historisch-korrekte Inlets oder so ähnlich) ... oder was auch immer ihr schon einmal tun wolltet. Ähnlich wie die Dauer ist auch der Preis abhängig von den Wünschen der Teilnehmer ...

Der Teil 3 ist in Planung ... wir werden immer wieder nach Bogenbau-Kursen mit Eibe gefragt. Ja also - Eibe ist definitiv kein Anfänger-Holz, daher sollten hier die Teilnehmer schon so circa zehn bis fünfzehn Bögen gebaut haben. Ein tauglicher Eibenrohling ist auch für uns weder einfach zu bekommen - noch ist er wirklich preisgünstig. Als Dauer des Kurses nehmen wir erstmal vorsichtig fünf oder sechs Tage an.

Einen Aufschlag für Essen (Hausmanns-Kost) und Übernachtung (keine Hotel-Qualität! drei Betten - der vierte muß auf`s Feldbett) gibt`s nicht, das ist bei uns dabei. Demnach gibt es auch keine Ermäßigung, wenn jemand Essen und / oder Unterkunft nicht in Anspruch nimmt.

Wir gehen außerdem davon aus, daß alle Teilnehmer(innen) beziehungsweise deren Personensorgeberechtigten über eine gültige Privat-Haftpflicht-Versicherung verfügen.

Noch Fragen??? Mailt uns oder ruft an ...

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Der Bogenholz-Erkennungs-Tag

Nicht alle heimischen Hölzer sind bogenbau-tauglich. ...
(Auch uns sollte schon so manches Mal ein Lebensbaum als Eibe verkauft werden...) Damit nicht der falsche Baum gefällt wird, wollen wir heimische Bäume anhand von
Wuchsform
Rinde
Blättern
Früchten
Knospen
und so weiter
vorstellen und zu unterscheiden lehren.

Damit wir den ganzen Tag zur Verfügung haben, beginnen wir am Vormittag um 10.00 Uhr. Wir starten dann sogleich in den Wald.

Mindest-Teilnehmerzahl pro Kurs sind hier drei Personen - ein Maximum gibt es kaum.
Kosten € 70,00.

Einen Aufschlag für Essen (Hausmanns-Kost) gibt`s nicht, das ist bei uns dabei.

Wir gehen außerdem davon aus, daß alle Teilnehmer(innen) beziehungsweise deren Personensorgeberechtigten über eine gültige Privat-Haftpflicht-Versicherung verfügen.

Noch Fragen??? Mailt uns oder ruft an ...

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Zum Kurs Sehnen- und Pfeilbau gibt es noch keine Photos ... (auf dem letzten Kurs haben wir völlig vergessen welche zu machen ... *seufz*)

Der Kurs geht über 2 Tage - egal ob in der Woche oder am Wochenende. Wir beginnen am Vormittag und enden am späten Nachmittag des folgenden Tages.

Im Vergleich zum Bogenbau-Kurs ist die Arbeit hierbei nicht so schweißtreibend. Gelernt wird
wie eine Sehne im flämischen Stil gespleißt und eine Endlos-Sehne hergestellt wird.
wie traditionelle Pfeile hergestellt werden - nach alter Väter Sitte und oder auch mit Tips, wie verschiedene Maschinen und andere Hilfsmittel zweckentfremdet werden können.

Dazu gibt`s jede Menge Information um Materialien und deren Eigenschaften, Anekdoten und so weiter. Zur "psychosozialen Entlastung" kann auch zwischendurch in der Scheune geschossen werden ...

Mindest-Teilnehmerzahl pro Kurs ist bei uns eine Person (kein Witz!) - Maximum ist vier.
Der Kurs ist für die Kräfte und Ausdauer von halbwegs ausgewachsenen Menschen konzipiert ... das heißt für uns ab circa 16 Jahre - Kinderkurse bieten wir nicht an.

Kosten € 175,00 - hergestellt werden zwei Sehnen und drei traditionelle Pfeile ... oder was auch immer als Sonderwunsch vereinbart wird.

Einen Aufschlag für Essen (Hausmanns-Kost) und Übernachtung (keine Hotel-Qualität! drei Betten - der Vierte muß auf`s Feldbett) gibt`s nicht, das ist bei uns dabei. Demnach gibt es auch keine Ermäßigung, wenn jemand Essen und / oder Unterkunft nicht in Anspruch nimmt.

Wir gehen außerdem davon aus, daß alle Teilnehmer(innen) beziehungsweise deren Personensorgeberechtigten über eine gültige Privat-Haftpflicht-Versicherung verfügen.

Noch Fragen??? Mailt uns oder ruft an ...

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Zum Kurs Intuitives Schießen gibt`s auch noch nicht so wirklich Photos ...

Auch hier geht der Kurs über 2 Tage - egal ob in der Woche oder am Wochenende. Wir beginnen am Vormittag und enden am späten Nachmittag des folgenden Tages.

Nach der Begrüßung, dem Zimmer-Beziehen und der unvermeidlichen Tasse Café erkunden wir euren "Status Quo" - in unserer heimischen Scheune.

Entweder beginnen wir dann mit einer
Einführung in die Grundlagen
oder gehen bei Vorkenntnissen direkt zur
Fehlerentdeckung und -beseitigung über.

Natürlich gibt`s einen Theorie-Anteil, welchen wir jedoch versuchen in praktische Übungen "einzupacken". Papierkram geben wir euch nicht - jede(r) muß selbst wissen, was für sie / ihn wichtig ist und sich gegebenenfalls Notizen machen. Würden wir alles aufschreiben, könnten wir euch gleich in die Buchhandlung schicken. Ihr sollt von uns Schießen lernen - wir gehen davon aus, daß ihr lesen könnt. Auch ist es so, daß durch die sofortige praktische Umsetzung des Erzählten oft das Geschriebene überflüssig wird.

Am zweiten Tag geht`s in den Wald und auf die Wiese. Es können weitere Entfernungen únd auch jagdlich geschossen werden.
An alle Eltern: Nein! wir schießen dann nicht auf lebende Tiere - die Jagd mit Pfeil und Bogen ist in Deutschland verboten. Das heißt nur so, weil aus einer Deckung heraus geschossen wird.

Mindest-Teilnehmerzahl pro Kurs ist bei uns eine Person (kein Witz!) - Maximum ist sechs.
Dieser Kurs ist für Kinder und Erwachsene geeignet. Außer bei Familien möchten wir jedoch Kinder und Erwachsene nicht mischen - und bieten daher getrennte Kurse an.

Die Kosten belaufen sich auf € 135,00. Sollte kein eigener Bogen vorhanden sein, gibt`s einen Leihbogen von uns - für den erheben wir dann jedoch € 10,00 Leihgebühr für die Kurs-Zeit (Pfeile sind natürlich auch dabei).

Einen Aufschlag für Essen (Hausmanns-Kost) und Übernachtung (keine Hotel-Qualität! drei Betten - alle weiteren müssen auf Feldbetten) gibt`s nicht, das ist bei uns dabei. Demnach gibt es auch keine Ermäßigung, wenn jemand Essen und / oder Unterkunft nicht in Anspruch nimmt.

Wir gehen außerdem davon aus, daß alle Teilnehmer(innen) beziehungsweise deren Personensorgeberechtigten über eine gültige Privat-Haftpflicht-Versicherung verfügen.

Noch Fragen??? Mailt uns oder ruft an ...

 


Aufgrund schlechter Erfahrungen sehen wir uns gezwungen bei kurzfristigen Absagen einen Teil der Kursgebühr trotzdem einzufordern. (... natürlich ist es möglich einen "Ersatzmenschen" zu schicken - und natürlich werden wir versuchen einen Tausch unter den verschiedenen Kursen zu arrangieren, wenn es "nur" ein Terminproblem ist.)

Da wir unsere Termine für das komplette Jahr im Voraus planen, ist "kurzfristig" für uns:
weniger als acht Wochen vor Kursbeginn.

Wir fordern in einem solchen Fall die Kursgebühr abzüglich Materialkosten - finden wir einen "Ersatzmenschen", überweisen wir natürlich den gesamten Kursbetrag zurück.

Um Streß aus dem Weg zu gehen, möchten wir die Kursgebühr im Voraus überwiesen haben - eine Anmeldung ist erst dann gültig.

... das mag sehr hart klingen, aber auch wir müssen unsere Einnahmen und Ausgaben kalkulieren - und die Krankenkasse fragt am Ende des Monats nicht, ob sie abbuchen darf.

*seufz* Es wäre für uns außerdem hilfreich, wenn Vegetarier, Veganer, Allergiker, Diabetiker, Nicht-Fisch-Esser und so weiter uns dies vor dem Kurs mitteilen - und nicht erst, wenn das Essen auf dem Tisch steht.

*SEUFZ ! ! !* ... es wäre auch trickreich Kleidung mitzubringen, welche zum Arbeiten taugt und dreckig werden darf. ... Arbeitsschuhe statt irgendwelcher Schlappen traue ich mich jetzt schon fast gar nicht mehr zu erwähnen ...

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Stand: 23.05.2011